Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sektionen
Sie sind hier: Startseite / Aktuell / Musterdorf Fraxern. Geschichte einer NS-Aufbaugemeinde

Musterdorf Fraxern. Geschichte einer NS-Aufbaugemeinde

Referat anlässlich des 2. Vorarlberger Zeitgeschichtetages im Jakob-Summer-Saal in Fraxern, am 10.11.2017
„Österreich ist eine kleine Welt, wo die große ihre Probe hält“, schreibt Franz Grillparzer.
 
Bezogen auf das Musterdorf Fraxern möchte ich diese Aussage adaptieren:
 
„Fraxern ist eine kleine Welt, wo die große ihre Probe hält.“
 
Nach der Katastrophe des Ersten Weltkrieges kam es 1934 in Fraxern zur nächsten Urkatastrophe, als bei einem Großbrand 26 Bauernhäuser, ein Stall, die Säge, die Sennerei, die beiden Gasthäuser, das Pfarrhaus und die Schule samt Gemeindehaus bis auf die Grundmauern abbrannten.
 
Unter Zugrundelegung weitreichender raumplanerischer Überlegungen wurde der Wiederaufbau zügig in Angriff genommen. Eine Auflockerung des Ortskernes wurde angestrebt. Einzelne Höfe wurden an die Peripherie ausgesiedelt.
 
Die Gesamtplanung und Koordinierung dieser Maßnahmen oblagen DI Leidenfrost von der Agrarbezirksbehörde bei der Landesregierung und Baumeister Fehle von der Bauernkammer. Hier handelte es sich um zwei Fachleute, die ihr Know-how Jahre später auch bei den Baumaßnahmen der Aufbaugemeinde erneut einbrachten!
 
Der Wiederaufbau erfolgte deswegen zügig, weil alle Firmen aufgrund der herrschenden Wirtschaftskrise wenige Aufträge hatten und diese Arbeiten in Fraxern daher prompt erledigen konnten.
 
Beschleunigt wurden diese Bauarbeiten auch deswegen, weil das Vieh nach dem Alpabtrieb wieder in den Stallungen untergebracht werden musste. Auch lagerten Foaßthöh (erster Schnitt) und Ohmat (zweiter Schnitt) noch provisorisch auf Schochen und mussten vor dem Wintereinbruch in die Scheunen kommen.
 
Sammelaktionen zugunsten betroffener Abbrändler gab es im ganzen Land und in der Schweiz. Einrichtungsgegenstände, Kleidung und Nahrungsmittel wurden gespendet.
 
Auch die Regierung des autoritären Ständestaates unter Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß sagte finanzielle Unterstützung in Höhe von 50.000,-- Schilling zu. Einem Komitee, dem Vorsteher „Krusa“ Jakob (Nachbaur), „Schwarza“ Albert (Kathan) und Pfarrer Julius Amann angehörten, wurde die Verwaltung und Verteilung dieser Spenden übertragen.
 
Die Vaterländische Front war in Fraxern recht aktiv, Albert Kathan ihr Obmann. Auch trafen sich Mitglieder der Heimwehr, die „Hahnaschwänzler“, zu paramilitärischen Übungen. Mitglieder dieser im Dorf bestehenden Organisationen waren bei der Verschickung der Fraxner Schülerinnen und Schüler an Pflegefamilien in anderen Vorarlberger Gemeinden nach dem Großbrand behilflich.
 
Auch in Fraxern gab es einige illegale Nationalsozialisten, beispielsweise „Tschofars“ Klemens (Nägele) und „Gidis Heinricha“ Alfred (Summer), die sich in Weiler regelmäßig heimlich versammelten.
 
Der Umsturz, die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, fand auch in Fraxern seine Entsprechung. Illegale Nazis, betrunkene SA-Männer aus benachbarten Talgemeinden verprügelten in der Umsturznacht (12./13.3.38) Mitglieder der Vaterländischen Front und der Heimwehr in unserem Dorf. Eines der Prügelopfer war Julius Dobler (Nr.50), der noch nicht die ganze Dienstzeit beim Bundesheer absolviert hatte und daher von der Deutschen Wehrmacht übernommen wurde. Er, der in dieser Nacht von den Nazis verprügelt worden war, starb am 17. Juni 1940 als erster Fraxner beim Frankreich-Feldzug am Marnekanal den so genannten Heldentod für „Führer, Volk und Vaterland.“
 
Die Absetzung des Fraxner Vorkriegsbürgermeisters, „Gides Tones“ Emil (Summer), erfolgte überfallsartig. Außerdem wurde die ehemalige Stickerei des Vorkriegsbürgermeisters durch die NSDAP beschlagnahmt und zum Partei- und NSV-Lokal umfunktioniert.
 
Am 27. Juni 1938 wurde Josef Summer, ´s Sümmerle, zum Amtswalter bestimmt. Ihm wurden von der Kreisleitung Robert Dobler und Franz Josef Nägele als Beigeordnete zur Seite gestellt. Zusammen mit den Gemeinderäten „Tönis“ Paul (Dobler), „Lehrers“ Jakob (Nachbaur) (10), Josef Nachbaur (24), dem „Karles Sepp“, und dem „Hofbur“ Josef PETER (82) bildeten sie den neuen Fraxner Gemeinderat.
 
Auf den Führer des Deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, vereidigt wurden sie am 29.3.1939.
 
Von „Aufbaumaßnahmen“ in Fraxern war erstmals die Rede in einer Verfügung der Gemeinde Fraxern vom 5.2.1939 bezüglich der Besetzung der Alpen. Unterzeichner war neben Bürgermeister Josef Summer der Ortsbauernführer Alois Summer, der Robert Dobler als Beigeordneten abgelöst hatte.
 
Ein Triumvirat, bestehend aus Ortsgruppenleiter Franz Josef Nägele, Ortsbauernführer Alois Summer und Bürgermeister Josef Summer blieb dann in Amt und Würden bis Mai 1945.
 
Die Initialzündung für den „Gemeinschaftsaufbau im Bergland“ in Fraxern erfolgte auch wieder aufgrund einer Katastrophe: ein Hochwasserereignis zerstörte am 3. Juli 1940 den alten Morgengabeweg, einen Schlittenweg, einen Hohlweg entlang des Wassergrabens, des Morgengabebaches.
 
Dieses Schwellenereignis war Anlass, als zukünftige Aufbaugemeinde nun in völlig neuen Dimensionen zu planen.
 
Das damalige Fraxern müssen Sie sich als bäuerlich geprägtes Dorf vorstellen. Rund 400 Einwohner wohnen in 87 Haushalten, von welchen 84 eine Landwirtschaft betreiben. 140 Kühe, 130 Rinder, 150 Ziegen, 6.300 Bäume (davon 3.200 Kirschenbäume), sechs Gemeindealpen mit 260 ha und 380 ha Gemeindewald, zwei Lebensmittelläden, zwei Gasthäuser, zwei Schulklassen, zwei Lehrpersonen, zwei Tischler, ein Pfarrer.
 
Mit Schreiben vom 4.10.1940 bemüht sich Bürgermeister Summer um den Status eines Musterdorfes. In der Reaktion des Landrates auf dieses Schreiben heißt es, Fraxern biete von allen Gemeinden seines Kreises die besten Voraussetzungen zur Schaffung eines Musterdorfes. Schließlich ist ja die halbe Gemeinde nach dem Großbrand nach raumplanerischen Kriterien neu aufgebaut worden.
 
Bürgermeister Summer argumentiert, dass durch eine großzügige Anlage des neuen Morgengabeweges ¾ des Gemeindegebietes zu „Vorteilsgebieten“ werden sollen.
 
Erste Arbeiten am Güterwegprojekt beginnen Mitte November 1940. Die Agrarbezirksbehörde Bregenz verlangt von der Gemeinde Fraxern die Zusage, ständig 20 – 25 Mann als Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen.
 
Aufgrund vieler Einberufungen zur Wehrmacht ist diese Zusage mit der Zeit nur mehr schwer einzuhalten. Dem Ruf nach zusätzlichen Arbeitskräften folgen vorerst ledige Südtiroler „Rückwanderer“, die in Privathäusern einquartiert werden.
 
Am Silvesterabend 1940 wird in einer öffentlichen Beratung im Gasthaus Adler den Bürgern die Aufbauidee schmackhaft gemacht.
 
Im April 1941 wird für Fraxern das erste „Aufbauprogramm“ erstellt.
 
Am oberen Dorfrand wird ein Kriegsgefangenenlager errichtet, das bei voller Belegung Platz für 200 Gefangene bietet. Am 1. Juni 1941 fährt Gauleiter Hofer mit Gefolge nach Fraxern, um dieses Gefangenenlager zu besichtigen.
 
60 serbische Kriegsgefangene kommen am 2. Juli nach Fraxern, 80 weitere am folgenden Tag.
 
Anlässlich der Bürgermeisterversammlung am 30. Juli 1941 berichtet Bürgermeister Summer nach Aufforderung durch Landrat Dr. OTTO, 500 m der Straße seien bereits fertiggestellt, 1000 m befinden sich noch im Bau. Mit Gauamtsleiter Reg.-Dir. Ing. Fritz Lantschner habe er die Errichtung eines Schwimmbades und eines Schießstandes besprochen. 4 – 5 Millionen RM seien für den Aufbau in Fraxern vorgesehen.
 
Im Beisein von Kreisleiter Toni Plankensteiner findet am 13. Dezember 1941 im Gasthaus Adler die Gründungsversammlung der Aufbaugenossenschaft statt. Zu dieser Gründungsversammlung kommen 154 Einwohner aus dem Dorf! Fraxern wird Aufbaugemeinde des ersten Jahrganges mit 84 Genossenschaftern.
 
Die Genossenschafter können Aufbau- und Entschuldungsanträge stellen.
 
Die Auswahlkriterien, um mit einem Hof in das Bauprogramm aufgenommen zu werden, lauten u. a.:
 
  1. Vordringlich sind Aufbau- und Entschuldungsfälle, die eine Erzeugnissteigerung erwarten lassen.
  2. Es müssen möglichst die würdigsten und fleissigsten Familien ausgesucht werden.
  3. Die Neubauten müssen in der äusseren Gestaltung vorbildlich sein. Die Baustellen sollen so ausgesucht werden, dass die neuen Bauten auch entsprechend in Erscheinung treten. 
Als besonders geschickt erweist sich Bürgermeister Summer beim Erstellen der Modelle zur Aufbringung der jährlichen Genossenschafterleistungen. Im Umgang mit „Gmowearch“ (= Frondienst) übernimmt er eine Vorreiterrolle unter den Aufbaugemeinden.
 
Aus zeitlichen Gründen umreiße ich die weiteren Aktivitäten nur stichwortartig:
 
Ankauf einer Kühlanlage
Ankauf von Freibankfleisch aus Notschlachtungen für das Gefangenenlager
Anlage eines Mustergartens beim Gefangenenlager
 
Förderungen für Obstbaumpflanzungen
Schädlingsbekämpfung mit Carbolineum, Giftweizen und Kalkarsen
„Gesunddüngung der Böden“ durch Kunstdünger
Spritzmittel kommen in der „Erzeugungsschlacht“ zum Einsatz.
Saatgutwechsel
Anbauverpflichtungen
Tabakkleinpflanzer
Verpflichtender Kartoffelkäfer-Suchdienst
Gezielter Einsatz von Bienenstöcken aus Tirol zur Bestäubung der Blüten im Frühjahr
Bereitstellen neuer Bienenhäuser
 
Alpverbesserungen: Auf den beiden Hochalpen Staffel und Kugel werden neue Gülleanlagen mit teils unterirdischer Verrohrung erstellt. Auch werden Jauchepumpen neu angeschafft.
 
Am 29. Juni 1942 kommen 30 ukrainische Zwangsarbeiter in ein Lager auf der Alpe Staffel.
Die Grabungsarbeiten auf den Alpen sollen diese „Zivilrussen“ besorgen. 18 Ukrainer fliehen in der ersten Nacht, werden später gefangen und in das Erziehungslager Reichenau überstellt.
 
Ab dem Spätherbst sind diese Ostarbeiter in einem alten Bauernhaus im Dorf untergebracht.
 
Viehaustauschaktionen zur Verbesserung des Viehstandes werden durchgeführt,
Abschaffungsprämien für von Tuberkulose bzw. Abortus-Bang verseuchte Tiere werden gewährt, und
Zuschüsse für den Ankauf gesunder Ersatztiere tragen zur qualitativen Verbesserung des Viehstandes bei.
 
Trotz eines allgemeinen Bauverbotes im Deutschen Reich wird in Fraxern munter weitergebaut unter dem Arbeitstitel: „Sondermaßnahme Südtirol-Bergdörfer“
 
Neue Häuser werden errichtet als Ersatz für jene Häuser, die einer großzügigen Straßenführung im Oberdorf im Weg stehen.
 
Auch andere Häuser, Ställe und Tennen werden neu, um- oder ausgebaut.
 
Infolge des zunehmenden Treibstoffmangels:
 
Bau einer Drahtseilbahn von Weiler nach Fraxern,
einer Materialseilbahn von der Sandgrube bis ins Unterdorf und
einer Drahtseilbahn für den Transport von Holz aus dem Weiher nach Matons.
 
Ankauf eines Schotterbrechers und einer mobilen Sägeanlage
 
Realisierung weiterer Wegprojekte: Hauszufahrten am Morgengabeweg, Güterweg Vadratza, Waldweg Rotenplatten, Waldweg Malärs, Waldweg Matons, Alpwege (Schneewaldweg, Viehtriebweg auf den First)
 
Orsanken erhält eine Wasserversorgungsanlage incl. Wasserreservoir und neuen Hausanschlüssen.
 
Viele zweimähdige Wiesen werden durch Drainagen meliorisiert.
 
Beginnende Motorisierung:
Ankauf eines Dieseltraktors und eines Holzgasschleppers,
aber chronischer Mangel an „gummibereiften Anhängewagen“
 
Betreiben zweier Steinbrüche
Bau einer Rollbahn für den Transport aus dem Steinbruch in Vadratza
Wildbachverbauung am Ratzbach
 
Alle diese Maßnahmen sollen der Produktions- und der Produktivitätssteigerung in der „Milcherzeugungs- und Ablieferungsschlacht“ dienen.
 
Die Betriebe geraten immer stärker unter Ablieferungsdruck.
Gefangene können tageweise für die Arbeit am Hof ausgeliehen werden.
Auf größeren Höfen sind polnische Zivilarbeiter(innen) ganzjährig im Einsatz.
 
Fluchtversuche Gefangener,
auch soll es einmal zu einer Art „Fraxner Hasenjagd“ kommen (in Analogie zur „Mühlviertler Hasenjagd“)
Missstimmungen im Gefangenenlager: Pferdefleischskandal
 
Versorgungsengpässe bei Ernährung und Bekleidung (inkl. Schuhwerk) der serbischen Kriegsgefangenen und der ukrainischen Zwangsarbeiter gibt es von Anfang an!
 
Die serbischen Kriegsgefangenen werden im Mai 1943 abgezogen.
Im selben Monat werden 80 jugendliche Zivilrussen von Tirol nach Fraxern „umgesetzt“ und im Lager untergebracht,
weiters kommen sechs junge Ukrainerinnen nach Fraxern zur Zwangsarbeit.
 
Ein Gemeinderundfunk wird als „Aufklärer“ beim Schulhaus installiert.
 
Besondere Beachtung verdient die Rolle der Frauen in dieser Aufbaugemeinde:
 
Sie dienen dem Bürgermeister als Sündenböcke und eigenen sich vorzüglich für präventive Strafandrohungen (z. B. bei Verzug bei Ablieferung von Butter). Rosina Marte, Orsanka 4, wird wiederholt gemahnt, ihre beide Söhne sind eingerückt.
 
Frauen werden exemplarisch bestraft, wenn sie z. B. schlecht verdunkeln. „Lina“ Marie (Nägele) wird deswegen die Stromleitung für eine Woche gekappt!
 
Weil Klementine Summer sich offenbar zu gut mit einem Kriegsgefangenen versteht, droht ihr die Abschiebung ins KZ Mauthausen.
 
Aufgrund einer anonymen Anzeige wird Marta Summer zur GESTAPO vorgeladen, weil sie einen Kriegsgefangenen in Klaus ein Stück mit ihrem Fahrrad fahren lässt.
 
Maria Kathan, einer Mutter schulpflichtiger Kinder, wird mit der Einweisung in das KZ Dachau gedroht. Grund: Wehrkraftzersetzung.
 
Das Prestigeobjekt der Fraxner Aufbaues, der Bau eines „Dorfwirtschaftshauses“, wird durch Brigitta Ritter verhindert. Weil sie den Baugrund dafür nicht hergeben will, nimmt sie die Dienste eines Rechtsanwaltes in Anspruch. Obwohl die Entscheidungsträger im Dorf eine Enteignung der Grundbesitzerin in Erwägung ziehen, sieht man schließlich von Zwangsmaßnahmen ab, um die Stimmung im Dorf nicht zu trüben.
 
Aufgrund des Kriegsverlaufes werden schließlich folgende weitere Vorhaben nicht mehr realisiert:
 
Der Kauf der Alpe Oberlatora,
die Seilbahn auf die Kugelalpe,
der Schießstand,
das Schwimmbad
die Einverleibung des Götzner Mooses in die Gemeinde Fraxern,
die Erstellung eines Güterwaldweges von Hintermatons bis zur Lug.
 
Im Bauprogramm 1942 sind RM 50.000,-- eingeplant für die Errichtung eines weiteren Gefangenenlagers in Orsanken, um die Arbeiten an der Straße Klaus – Fraxern durchzuführen. Dazu kommt es nicht mehr.
 
Während die ukrainischen Zwangsarbeiter am Kriegsschluss Fraxern verlassen dürfen, füllt sich das Flüchtlings- und Aufnahmelager Fraxern mit 145 Flüchtlingen aus aller Herren Länder.
 
Wirtschaftlich betrachtet war der „Aufbau“ für Fraxern gewiss eine Erfolgsgeschichte. Es kam viel Geld ins Dorf, und ambitionierte Projekte wurden realisiert. Das Dorf erlebte einen gewaltigen Modernisierungsschub.
 
In Rechnung stellen muss man allerdings, auf wessen Kosten dieser Erfolg möglich war. Bürgermeister Summer pflegte von „Auswertung der Arbeitskraft“ zu sprechen. In Wahrheit handelte es sich um schamlose und schonungslose Ausbeutung der Arbeitskraft von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern unter zumeist menschenunwürdigen Bedingungen.
 
Aber auch die Zivilbevölkerung hatte vielfach zu leiden: Opfer der NS-Euthanasie, Unfruchtbargemachte, Gefallene, Verwundete, Vermisste, Desertierte, Vertriebene, Verzweifelte, Hinterbliebene klagen an!