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Die NS-Diktatur in der „Aufbaugemeinde Fraxern“

Veranstalter

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Einladung zur Buchpräsentation
der Rheticus-Gesellschaft mit Autor Albert Summer
Freitag, 11. November 2016, 18:00 Uhr, im Jakob-Summer-Saal
 
Das kleine Bergdorf Fraxern wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom Elend nicht verschont. 1934 brannte das komplette Dorf ab, 1938 kam der Anschluss an das 3. Reich und 1940 wurde Fraxern von einem furchtbaren Hochwasser heimgesucht.
 
Diese Not wurde erkannt und ausgenutzt! Das Nazi Regime hatte besondere Pläne mit diesem kleinen Bergdorf. Kurzerhand deklarierten sie es als NS Mustergemeinde. Natürlich mit taktischem Kalkül und strategischen Hintergedanken der Nazis in Berlin.
 
Vom einen auf den anderen Tag hat sich der Alltag in Fraxern total verändert. Hunderte Kriegsgefangene waren im Dorf beschäftigt, haben es mit und für die Bevölkerung „aufgebaut“. Faszinierende Visionen geisterten durch das Dorf und an der Umsetzung wurde mit Hochdruck gearbeitet und das in einer Zeit in der Adolf Hitler ein Bauverbot verhängt hat. Wie geht das!?  
 
Machen Sie mit uns eine Zeitreise in das Jahr 1934 und erleben Sie hautnah wie die „Bauern“ von Fraxern diese Zeit durchlebten. Dieses Projekt bot Chancen für die armen gepeinigten Einwohner, aber nicht ohne die Zeche zu bezahlen. Mit diesem historischen Buch ist es Albert Summer tatsächlich gelungen den Alltag der Bauern und das Denken der Nazis veranschaulich zu machen.
 
Auf der Bühne kann eine kleine Ausstellung besichtigt werden, die Scans von Originaldokumenten aus dem Gemeindearchiv Fraxern zeigt.
 
Zum Abschluss der Buchpräsentation lädt die Gemeinde Fraxern alle Gäste zu einem Imbiss ein, bei dem Speisen und Getränke angeboten werden, die auch in den 40er-Jahren auf dem Speiseplan standen.  
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